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Luxus pur – Die teuersten Uhren aller Zeiten – Teil 1

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Jeder Fan von Armbanduhren wird sich beim Blättern im Katalog oder der Suche beim Juwelier schon einmal gedacht haben, das die eine oder andere Uhr zwar schön, aber unerschwinglich teuer ist. Wenn es aber um die teuersten Uhren der Welt geht, dann sind die normalen Vorstellungen nicht das Maß, mit dem man messen kann. Uhren können teurer sein, als ein Porsche, sie können mehr kosten als eine Villa am Starnberger See oder ein Penthouse in New York – manche stechen preislich sogar eine Privatinsel aus. Im Folgenden wollen wir uns einen Überblick über die wirklich teuren Uhren und ihre Herkunft machen – also anschnallen und träumen.

Platz 10: Die Cartier „Secret“ (2,8 Millionen Dollar)

Cartier steht für Tradition und großartige Designes, die schon frannzösische Adelsgeschlechter um den Schlaf gebracht haben. Cartier entwickelte wegweisende Techniken und konnte sich stets gegenüber anderen Luxusmarken behaupten. Ein Grund dafür sind sicherlich Uhrenmodelle wie Cartier „Secret“. Diese Uhr ist aus nicht weniger als 18-karätigem Gold gefertigt und besitzt darüber hinaus eingearbeitete Diamanten von 3,5 Karat. Da dies aber noch lange nicht genug für den anspruchsvollen Cartier-Kunden ist, dürfen die 3,1-karätigen Diamanten nicht fehlen. Ein absolut irrer Preis für eine irre Uhr.

Platz 9. Die Patek Philippe 1953 Modell 2523 (2,9 Millionen Dollar)

Es gibt einfach keinen Mann auf dieser Welt, der Uhren mag und „Nein“ zu einer Patek Philippe sagen würde. Das Unternehmen, das wie kein zweites für grandiose Uhrmacherkunst steht, ist nichts für jede Brieftasche. Schon die simpelsten Modelle von Patek Philippe kosten einige tausend Euro. Wer sich und den Generationen nach sich ein unvergleichliches Erbstück erstehen will, der kommt an diesen Uhren allerdings kaum vorbei. Paradebeispiel für eine großartige Patek ist das Modell 2523, das 2006 bei einer Auktion verkauft wurde. Die Uhr ist aus 18-karätigem Gold und besitzt ein Ziffernblatt, das hochwertig legiert ist und den amerikanischen Kontinent repräsentiert.

Platz 8. Die Piaget Emperador Tempeluhr (3,3 Millionen Dollar)

Diese Uhr macht ihrem Namen alle Ehre, denn sie sieht tatsächlich wie ein Tempel aus. Es ist ein leuchtender Tempel, einer der glänzt und funkelt. Diese Uhr ist von oben bis unten mit Diamanten verziert, Das Design erinnert an eine Pyramide. Aber dies ist nicht irgendein Pyramidendesign. Die Uhr hat ein aufklappbares Gehäuse, das in der Mitte einen riesigen Diamanten trägt. Mein Fazit: Viel mehr Glanz geht nicht – allerdings gilt das auch für den Protz, den die Uhr ausstrahlt.

Platz 7. Der Patek Philippe 1928 Ein-Knop-Chronograph (3,6 Millionen Dollar)

In der Liste der teuersten Uhren wird uns Patek Philippe noch häufiger begegnen. Kein Wunder: Der Uhrmacher ist fast ausschließlich Lieferant für die Schönen und Reichen und spielt mit dem Image, so gut wie unbezahlbar zu sein. Im Jahre 2011 machte der Ein-Knopf-Chronograph der Marke Schlagzeilen, als das Stück aus 18-karätigem Gold an einen Bieter versteigert wurde. Leider ist mir nicht bekannt, wer die Uhr kaufte – der Käufer wird die Uhr aber sicherlich nicht beim Sport liegenlassen.

Platz 6. Patek Philippe 1939 Platin Weltzeit-Uhr (4 Millionen Dollar)

Und wieder ist da Patek Philippe. Wahrscheinlich wird es schon den ein oder anderen Leser nerven, immer wieder die Vorzüge dieser Marke hervorgehoben zu bekommen – also machen wir es kurz. Von dieser Uhr gibt es keine zweite, sie ist ein Unikat und deshalb ist auch ihr Preis so astronomisch hoch. Versteigert wurde das edle Stück im Jahre 2002. Wie bei den meisten Versteigerungen dieser Art, blieb der Bieter auch hier anonym.

Im Teil 2 unserer Reihe, wollen wir noch mehr galaktisch teure Uhren suchen und natürlich die Frage klären: Was ist die teuerste Uhr?

Für Herren – was deine Armbanduhr über deinen Charakter aussagt

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Wie bei Schuhen, Handtaschen und Kleidern, sagen auch die Armbanduhren etwas über unseren Charakter aus. Sie geben ein Statement darüber, wer wir sind und was wir wollen. Sie lassen andere Menschen wissen, was für uns zählt und wie wir wahrgenommen werden wollen. Im Folgenden wollen wir einige Uhrentypen durchgehen und deren Wirkung unter die Lupe nehmen. Diese Eigenwirkung ist nämlich nicht zuletzt für den Träger der Uhr relevant.

Chronographen – Für Männer mit Anspruch und Leidenschaft

Zeppelin Uhren für Herren

Chronographen verschiedener Marken und Ausführungen gibt es wie Sand am Meer. Deshalb fällt es schwer, allgemeine Aussagen über die Wirkung eines Chronographen zu machen. Eines steht jedenfalls fest. Chronographen sind etwas für Männer, die besonderen Wert auf Details legen. Nicht nur die Funktionen von Chronographen sind weit gefächert, sondern auch die Details in der Verarbeitung spielen eine sehr große Rolle. Gut hergestellte Chronographen repräsentieren Anspruch und Leistungsbereitschaft. Sie zeigen, dass man etwas vom Leben erwartet und die Dinge ernst nimmt. Bleibt nur zu hoffen, dass sie selber das halten, was sie über den Charakter ihres Trägers aussagen.

Für Männer mit Weitblick – Digitaluhren

Die ersten Digitaluhren wurden von der japanischen Marke Casio auf den Markt geworfen und sind seitdem fester Bestandteil der Welt der Herrenarmbanduhren. Nicht zuletzt das futuristische Äußere der Uhren lässt sie so beliebt sein. Männer, die gern mit Technik spielen und die unterschiedlichsten Funktionen einer Uhr im Alltag nutzen – angefangen vom Licht, bis hin zur Rechenfunktion – schwören auf Digitaluhren. Allerdings gab es in den letzten Jahren Anpassungen, die es vielen Männern erleichtert haben, sich mit der Optik von Digitaluhren anzufreunden. Denn nicht jeder war am zukunftsorientierten Design der Uhren interessiert. Dies führte dazu, dass einige Produzenten „Mischlingsmodelle“ herstellten, die sowohl analog als auch digital die Zeit anzeigen. Meiner Meinung nach die richtige Wendung, um Klassik und Futurismus zu verbinden. Casio arbeitet heute übrigens stärker denn je mit Anadigit-Anzeigen – ein Zeichen dafür, dass Casio nicht nur einen Trend gesetzt hat, sondern sich immer noch darum bemüht ist, neue Akzente zu setzen und die wachsenden Bedürfnisse ihrer Kunden zu erfüllen.

Uhren aus Kunststoff – Für Sportler und Aktive

Wenn man die Frage hört: was sagt eine Uhr aus Kunststoff über den Charakter aus? Dann werden einige schnell zu dem Urteil gelangen, dass Kunststoff billig ist und auch so wirkt. Darüber mag man denken, was man will – eines steht allerdings fest: Die Uhrenhersteller geben sich viel Mühe, hochwertige Kunststoffmodelle zu produzieren, die lange funktionieren und optisch höchsten Ansprüchen genügen. Besonders die Sportartikel-Hersteller wie Nike, Lacoste und Adidas haben in den letzten Jahren einen großen Sprung nach vorn gemacht. Ihre Uhren wirken jung und aktiv und lassen sich nicht nur perfekt zum Sport tragen, sondern sind auch mit legeren Freizeitoutfits kombinierbar. Hinzukommt, dass Uhren aus Kunststoff in der Herstellung weniger kosten und somit etwas günstiger sind – was aber nichts über deren Qualität sagt. Vor allem Lacoste hat wunderbare Kunstoffmodelle auf den Markt gebracht, die aber dennoch einen gehobenen Anspruch repräsentieren. Heute finden wir diese Uhrenmodelle in sehr vielen verschiedenen Designs, was für den Endverbraucher toll ist, denn er kann aus dieser Fülle von Varianten wählen. Kunsstoff sagt heute also nicht: Ich habe mich bei den billigsten Uhren bedient. Sondern es ist ein Zeichen von Lockerheit und legerem Stil, der gar nichts mit einem bestimmten Preis zu tun haben muss.

Wie wir gesehen haben, ist es also nicht nur das Design von Uhren, das eine Aussage darüber trifft, wer die Uhr trägt, sondern auch das Material der Uhren spielt eine große Rolle. Man sollte sich dabei aber nicht in die Irre leiten lassen – was früher einmal als billig und von minderer Qualität bewertet wurde, kann seinen schlechten Ruf durchaus abgelegt haben.

Kaufberatung Uhren – was muss ich beachten? Teil 2

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Im Dickicht der schier undurchschaubaren Menge an Uhrmodellen sieht man häufig den Wald vor lauter Bäumen nicht. Was ist wichtig beim Uhrenkauf? Was muss man beachten, wenn es darum geht, eine Uhr auf ihre Qualität zu prüfen? Was muss eine Uhr können, um sich als Topuhr zu qualifizieren? Viele Fragen, deren Beantwortung nicht immer leicht fällt. Gott sei Dank, gibt es ein paar einfache Richtlinien, denen man folgen kann, wenn es darum geht, die richtige Uhr zu kaufen. In diesem zweiten Teil unserer Reihe wollen wir die wichtigsten Eigenschaften von guten Uhren charakterisieren und weitere Tipps geben, die den Uhrenkauf vereinfachen. Da Uhren sich je nach Preis stark unterscheiden, sollen in unseren Ausführungen Uhren bis 300 Euro eine Rolle spielen.

Wie fühlt sich die Uhr an?

Anfänglich mag es wie ein esoterisches Mantra klingen: „Den Wert einer Uhr kann man fühlen.“

Auf den zweiten Blick ist diese Aussage allerdings absolut richtig. Wieso? Wie eine Uhr zusammengesetzt ist, lässt sich häufig beim genauen Hinsehen, sondern erst beim Tragen der Uhr einschätzen. Dabei ist darauf zu achten, dass Uhren, die minderer Qualität sind, beim Anlegen der Uhr viele Geräusche machen. Das „Klappern“ einer Uhr beim Tragen deutet darauf hin, dass zwischen den Gliedern des Armbandes (bei Metalluhren) viel Platz ist. Dies wiederum ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Uhr fehlerhaft konstruiert und zusammengesetzt wurde. Das Armband muss eng am Arm anliegen, darf aber auch nicht kneifen oder unbequem sitzen. Meist gibt ein „Schütteltest“ Auskunft über die Qualität und die Passform des Armbandes. Einfach die Uhr anlegen und das Handgelenk kräftig drehen. Kommt es dabei zu Geräuschen und rutscht die Uhr, so ist sie von minderer Qualität und das Armband ist schlecht angepasst und verarbeitet.

Uhrmacher gegen Modeketten

Auch wenn die Fertigungsmethoden heutzutage sehr ausgefeilt sind: Eine Uhr vom Uhrmacher ist nicht vergleichbar mit Uhren, die vom Designer entworfen und dann in Fabriken gefertigt werden. Schon allein die Arbeitszeit, die ein Uhrmacher investiert, die vielen Arbeitsschritte und die raffinierten Teile der Uhr, unterscheiden sich vom Massenmodell. Wer sich eine wirklich gute Uhr kaufen möchte, der sollte also Uhren von namhaften Marken kaufen, beziehungsweise sein Budget etwas ausdehnen. Der kluge Uhrenkäufer sollte sich nicht von der puren Optik der Uhr täuschen lassen, sondern versuchen, hinter die Kulissen zu blicken.

Das Leuchten im Dunkeln

Die meisten hochwertigen Armbanduhren verfügen über Ziffernblätter, von denen sich auch im Dunkeln die Zeit ablesen lässt. Der Leuchtstoff, der dazu genutzt wird, unterscheidet sich je nach Hersteller und Uhr. Es gibt obendrein Zeiger und Ziffernblätter, die durch die Energie der Uhrbatterie beleuchtet werden. Eine gute Uhr erkennt man daran, dass der Leuchtstoff besonders intensiv leuchtet und exakt aufgetragen ist. Bekannte schweizer Uhrmodelle „glühen“ bis zu 30 Jahre und lassen uns erst dann im Dunkeln stehen.

Stabile Preislage

Es gibt immer wieder die Geschichten vom Trödelmarkt: Person X kauft für 5 Euro eine alte Armbanduhr, die sich hinterher als wertvolles Schmuckstück herausstellt. Diese Geschichten sind zwar wunderbar, oft aber nicht mehr als ein Märchen. Uhren einer gewissen Qualität und Marke halten ihren Preis meist und sind als Schnäppchen einfach nicht zu haben. Deshalb ist immer dann Vorsicht geboten, wenn man Uhren angeboten bekommt, die augenscheinlich zu billig sind. Eine echte Rolex ist für 100 Euro schlichtweg nicht zu haben. Wer Geld sparen will, der sollte die Finger von Angeboten lassen, die zu gut sind, als das sie wahr sein könnten. In den Zeiten von Ebay und Co., sollte man außerdem darauf achten, nicht auf gefälschte Echtheitszertifikate hereinzufallen, denn Betrüger schrecken auch vor Urkundenfälschung nicht zurück. Am sichersten kauft man immer noch beim Juwelier.

Die Uhren von Breitling – eine Legende seit 1884

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Es gibt kaum elegantere und männlichere Uhren als die Breitling. Sie ist der Traum eines jeden Mannes und steht für Stärke, Intelligenz und Präzision.

Gegründet wurde das weltbekannte Unternehmen vom Schweizer Leon Breitling. In seiner Werkstatt hatte Leon Breitling sich daran gemacht an Zählern herum zu experimentieren und versucht, exakte Instrumente zum Messen von Zeiten für Sport und Wissenschaft herzustellen. Schnell wurden unterschiedliche Industriezweige auf Breitling aufmerksam. Die Automobilindustrie nutze seine Instrumente zum Zeitmessen und auch die Flugzeugpioniere machten sich seine Erfindungen zu eigen. Die Folge davon war, dass Breitling immer funktionsreichere Produkte herstellte. Die wahrscheinlich fortschrittlichste seiner Erfindungen war der  Armbandchronograph. Er verfügte über einen Chronographendrücker, mit dem es möglich war, genaue Messungen vorzunehmen. Für die Zeiterfassung bei Sportwettkämpfen war dieses Funktion revolutionär und bald unerlässlich. Nach Jahren der Forschung war es schließlich im Jahre 1969 als Breitling den ersten vollautomatischen Aufzug für Uhren vorstellte. Diese Neuerung änderte den Charakter der Chronographen von Grund auf.

Breitling in der Luft- und Raumfahrt

In der Luft und Raumfahrt ist es von lebenswichtiger Bedeutung, immer die richtigen Zeiten und Wege berechnen zu können. Breitling war die erste Uhrenfirma, die den Chronographen ins Cockpit brachte – und das schon ab den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. Breitling machte die Luftfahrt dadurch nicht nur sicherer, sondern ermöglichte es den Streitkräften effektiver zu arbeiten. In den 1940er Jahren war Breitling nämlich nicht nur in der zivilen Luftfahrt (die noch in den Kinderschuhen steckte) aktiv, sondern auch in der Luftwaffe ihrer Hoheit. Die britische Royal Air Force bemerkte schnell, dass Breitling die Instrumente liefert, die jeden Piloten schlagfertiger machen. Die britischen Propellermaschinen, die den Deutschen so hart zusetzten, waren allesamt mit Breitlings Technologie ausgestattet. Mit der Entwicklung der zivilen Luftfahrt in den 50s und 60s wurde die Breitling nicht nur ein Renner unter den Piloten der Airlines, sondern auch die Messinstrumente und Jettechniken, wurden von der beliebten Marke geliefert. Breitling ist der Fliegerei über die letzten Jahrzehnte treu geblieben und besitzt sogar eine eigene Flugstaffel, die bei Flugrennen und Flugshows antritt und zeigt, was sie kann.

Die Features der Armbanduhren im Überblick

Breitling hat nicht nur marktwirtschaftlich, sondern auch ästhetisch Sprünge nach vorn gemacht. Dies liegt nicht zuletzt an der unermüdlichen Arbeit, neue Armbahnuhrenmodelle auf den Markt zu bringen, die den hohen Standards der Breitling-Kunden genügen. Die Komponenten der Uhren sind daher von allerhöchster Qualität und können sich mit jedem anderen hochpreisigen Uhrenmodell messen lassen. Die Uhrwerke sind auf dem neusten Stand der Technik und so gut wie unzerstörbar. Dies garantiert auch das Gehäuse der Uhren, welches aus der antimagnetischen Stahllegierung 316L besteht oder aus unverwüstlichem Titan.

Die exponierten Teile des Gehäuses sind besonders hochwertig verarbeitet. Meisten sind es ja die Drücker der Chronographen, die zuerst kaputt gehen. Breitling garantiert mit neusten Arbeitstechniken, dass dieser Fall nicht eintritt. Die Ziffernblätter von Breitling sind besondere ästhetische Leckerbissen. Sie sind sorgfältig verarbeitete und absolut hochmodern. Schnell lassen sich alle Anzeigen finden – egal ob Pilot oder nicht, praktisch ist dies allemal. Die Zeiger der exklusiven Uhren werden in vielen Arbeitsstunden hergestellt. Sie sind aus dünnem Metall und dadurch besonders leicht. Auch bei ihnen setzt Breitling auf ein Höchstmaß an Qualität und Optik. Damit am Ende des Fertigungsprozesses auch wirklich alles perfekt ist, nutzt Breitling die schärfsten Kontrollen. Jede Uhr wird individuell auf ihre Tüchtigkeit überprüft und jeder Herstellungsetappe nochmals unter die Lupe genommen. Für anspruchsvolle Herren, die ein Bewusstsein für Geschichte und Qualität haben, ist die Breitling ein absolutes Must-Have, das sich auch an jüngere Generation weitergeben lässt.

Kaufberatung Uhren – was muss ich beim Uhrenkauf beachten?

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Uhrwerk

Die richtige Uhr zu kaufen, das ist nicht nur eine Frage der Ästhetik, sondern auch des Materials und der Herstellung der Uhr, eine Frage des Preises und der Herkunft der Uhr. Uhren unterscheiden sich in ihrer Machart so stark, dass es für den Leihen sehr schwer ist, Qualität und Massenware auseinander zu halten. Viele Uhrproduzenten ergehen sich bei den Produktbeschreibungen in Fachchinesisch, dass nicht für alle Käufer sofort verständlich ist, sondern sich eher an „Eingeweihte“ richtet. Um etwas Abhilfe zu schaffen, will dieser Artikel einen kleinen Überblick darüber geben, welche Eckpunkte bedacht werden sollten, bevor man sich eine Uhr kauft. Immerhin haben Uhren mit hoher Qualität ihren Preis und sollen dafür auch etwas bieten. Da der Preis bei Uhren eine Größe ist, die man nicht genau bestimmen kann (Immerhin kann man für eine Uhr von einem Euro bis hin zu einer Millionen Euro bezahlen), wollen wir uns an Uhren orientieren, die preislich bei etwa 200-300 Euro liegen. Die meisten Uhren, die jährlich produziert werden, liegen in diesem Preissegment. Das hat zum einen die Massenproduktion zur Grundlage und ist zum anderen darauf zurückzuführen, dass Menschen im Durchschnitt einen etwa solchen Betrag für Uhren ausgeben wollen. Doch gehen wir direkt dazu über, die wichtigsten Features der Uhren zu erläutern.

Das Uhrglas

Das Uhrglas dient dazu, das Innere der Uhr vor äußeren Einflüssen zu schützen. Hiermit ist vor allem Dreck, Staub und Schmutz gemeint – aber auch Stöße und Feuchtigkeit, die der Uhr Schaden zufügen könnten. Die Bezeichnung „Uhrglas“ ist in diesem Zusammenhang eigentlich falsch, denn Uhren werden heute nicht einfach mit Glas bestückt, sondern mit Kristallen. Die Kristalle, die am häufigsten verwendet werden, um das „Uhrglas“ zu fertigen, sind Saphir-  und Mineralkristall. Während Saphirkristall häufig synthetisch hergestellt wird und etwas teurer ist als Mineralkristall, hat dieses den Vorteil, dass es bei starken Belastungen nicht splittert. Das bedeutet nicht, dass Mineralkristall nicht kaputt geht, wenn es stark strapaziert wird, aber kleine Risse sind wesentlich eher zu verschmerzen als ein gebrochenes Glas. Doch Saphirkristall hat nicht nur Nachteile. Es ist wesentlich resistenter gegen Kratzer. Eine einfache Regel besagt: Je dicker das Kristall, umso mehr schützt es die Uhr. Beim Uhrenkauf sollte als unbedingt auf die Qualität der unterschiedlichen Kristalle geachtet werden.

Die Metallkonstruktion

Wer Uhren aus Metall bevorzugt, der sollte dringend darauf achten, dass zur Herstellung der Uhr mindestens 316L Edelstahl verwendet wurde. Nicht nur, dass dieser Edelstahl belastungsfähig ist und sehr robust, er macht auch optisch einen massiven Eindruck und wirkt nicht billig. Bei einer Uhr, die preislich bei etwa 300 Euro liegt, sollte man sein Augenmerk außerdem darauf legen, dass nicht zu viele Kleinstteile am Gehäuse verarbeitet wurden. Oft sind diese die ersten, die bei Stößen oder dem normalen Verschleiß, den Geist aufgeben und die Uhr untragbar machen. Generell gilt, dass die Uhr teurer wird (und werden sollte), wenn die Anzahl der Bauteile steigt.

Das Uhrwerk

Das Uhrwerk ist das Herz der Uhr. Wer sich eine Uhr kaufen will, die lange Zeit ihren Dienst leistet, der sollte darauf achten, dass die Uhr ein Uhrwerk aus der Schweiz oder aus Japan besitzt. Unter den schweizer Uhrwerken sind die der Firma Rondo  besonders beliebt, während die japanischen Uhrwerke von Saiko und Casio besonders langlebig sind. Stark im Kommen und preislich weniger intensiv, sind Uhrwerke aus China. Sie sind häufig das Markenzeichen von Uhren, die qualitativ „zweifelhaft“ verarbeitet sind. Wer die Wahl zwischen japanischen/schweizer Uhrwerken und denen aus China hat, der sollte sich immer für erste Option entscheiden.

Im nächsten Teil dieser Serie, wollen wir unsere Kaufberatung fortführen und weitere wichtige Facetten des Uhrenkaufs in den Fokus rücken.

Herrenuhren – was passt zum Business und gehobenen Anlässen

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Unterschiedliche Männertypen lieben unterschiedliche Uhren. Alle Männer sind verschieden und nicht jeder Geschmack trifft sich. Als Berufstätiger kommt man häufig in die Situation, nicht zu wissen, welche Uhren am besten in die Arbeit passen. Und auch in der Freizeit, auf Hochzeiten, runden Geburtstagen oder dem Dinner sollte die Uhr zur Kleidung gut überlegt und stilsicher ausgesucht sein. In diesem Artikel wollen wir einige Gedankenexperimente zum Thema Uhren, Business und gehobene Anlässe anstellen. Denn was ins Office passt und besser gemieden werden sollte, ist nicht dem Zufall unterworfen, sondern kann von jedem stilbewussten Mann beeinflusst werden. Viel Spaß dabei!

Uhren fürs Büro – nicht zu viel und nicht zu wenig

Junghans Uhren
Gerade Menschen mit vielen Terminen und einem eng organisierten Kalender, kommen ohne die richtige Armbanduhr kaum aus. Es wäre schließlich nicht auszudenken, was passieren würde, wenn wichtige Klienten einfach versetzt würden oder Kunden plötzlich vor verschlossenen Türen stehen. Was für den Schmuck Anwendung findet, sollte auch bei der Wahl der richtigen Armbanduhr zählen: Weniger ist im Büro mehr. Auffällige, breite Uhren aus extravagant glänzenden Materialien können in der Freizeit oder beim Ausgehen großartig sein und dem Mann extreme Coolness verleihen, sind auf der Arbeit allerdings weniger geeignet. Wie beim Schmuck, sollte auch die Uhr nicht über das hinweg scheinen, was an Kompetenz und Aussagekraft ihres Trägers geboten wird. Klienten achten oft auf den ersten Eindruck und wenn es um viel Geld geht, dann wird nicht unbedingt demjenigen Vertrauen geschenkt, der dickste Uhr trägt (auch wenn eine Uhr Zeichen von Wohlstand ist), sondern dem, der die wasserdichten Argumente hat. Understatement ist daher im Umgang mit Klienten wesentlich besser als zu dick aufzutragen. Zum Anzug, der im Büro zum modischen Standard gehört, passen ohnehin vielmehr Uhren mit kleinem Durchmesser und „simpler“ Optik.

Uhren von Traditionsunternehmen wie Glashütte, die schon seit Jahrzehnten einen besonders guten Ruf genießen, sind im anspruchsvollen Büroalltag sehr viel aussagekräftiger. Sie sind besonders gut verarbeitet, nicht zu opulent und lassen aber trotzdem erkennen: Ich habe Ahnung von Stil und verstehe etwas von Eleganz und Klasse. Von absoluter Wichtigkeit ist die Verarbeitung der Uhr! Wer hat es noch nicht erlebt: Man sitzt im ruhigen Büro und arbeitet Unterlagen für eine Besprechung durch und am Nachbarschreibtisch hört man das Ticken der Uhr des Arbeitskollegen. Dies ist nicht nur ein absolutes No-Go in der ruhigen Arbeitsatmosphäre, sondern stört auch das Gespräch mit Klienten und Geschäftspartnern.

Uhren für die Hochzeit und andere anspruchsvolle Anlässe

Ohne an dieser Stelle ein konkretes Uhrenmodell vorzustellen, kann man einige Regeln beherzigen, die bei Hochzeit und anderen anspruchsvollen Anlässen helfen werden, nicht ins Fettnäpfchen zu tappen. Gerade bei der Hochzeit, die von viel Weiß lebt, sollte auch auf die farblich passende Uhr Augenmerk gelegt werden. Wer bei der Hochzeit einen weißen Smoking trägt, der sollte auch keinen Fall farblich unpassende Uhren tragen. Ausersehen eine schwarze Uhr zum Weißen Smoking/Anzug zu tragen oder gar eine bunte Uhr ans Handgelenk zu schnallen, kann in der absoluten Blamage enden. Überhaupt sollten zu gehobenen Anlässen keine bunten Uhren getragen werden. Mit metallische Armbänder befindet man sich oft in einer Grauzone.

Einerseits besitzen viele Männer Chronographen die komplett aus Metall beschaffen sind und die durchaus über eine „klassische“ Optik verfügen und andererseits ist einfach kein Material traditioneller und eleganter als Leder. Auch goldene Armbanduhren mit Lederarmband passen perfekt auf Hochzeiten und andere exquisite Events, wirken aber vielen Herren mittlerweile etwas zu antiquiert. Meiner Meinung nach kann nichts schiefgehen, wenn eine Herrenuhr über ein einfarbiges Ziffernblatt verfügt und über ein Armband aus hochwertigem, weichen Leder. Sicherlich gehen die Meinung über die richtige Armbanduhr für gewisse Veranstaltungen auseinander: Aber so ist nun mal die Mode.

Die Uhren von Adidas – Sportlich und super cool

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Adidas Uhren

Lang lang ist es her, das Adi Dassler seiner bewunderte Modemarke Adidas gründete. Doch seit dieser Zeit ist viel passiert und nicht nur die Marke hat sich stark verändert. Früher noch ein kleines Unternehmen aus der Provinz, ist das Label heute zum absoluten Dauerbrenner unter den Sportmarken geworden. Als Global Player und Konzern, der seine Fühler nach allen Trends ausstreckt und immer dazu bereit ist, sich selbst neu zu erfinden, konnte es nur eine Frage der Zeit sein, bis Adidas sich entschloss auch in den Uhrenmarkt einzusteigen. Eigentlich kennen wir Adidas ja vor allem durch die Sportschuhe, die Taschen und das Trainingsmaterial, das uns das Unternehmen seit so vielen Jahren in Zahlreicher Ausführung zur Verfügung stellt – die Uhrenkollektion von Adidas nimmt sich hingegen neu aus, vergleicht man sie mit dem Kerngeschäft des Labels.

Und trotzdem: Überfliegt man die Armbanduhrenkollektion, so lässt sich Liebe zum Detail in Verbindung mit tollen Designs finden. Seit Adidas Mitte der 2000er begann, sich äußerlich und innerlich zu verjüngen und immer häufiger Trends aus der urbanen Kultur in die Kollektionen aufzunehmen, sind die Uhrenmodelle vor allem hip und auch ein wenig schrill. Besonders die Santiago-Kollekion, die sich preislich bei etwa 70 Euro pro Uhr einpendelt, ist genau das Richtige, um mit den coolen Adidas-Jogginganzügen kombiniert zu werden. Wie so viele der angesagten Vintage-Stücke des Labels sind auch  die Armbanduhren – genauer gesagt die Ziffernblätter der Uhren – mit dem original Adidas-Logo verziert und repräsentieren Sportlichkeit und Klasse. Und genau diesen Anspruch haben auch die Materialien der Kollektion. Leichter Kunststoff und ein Gehäuse, welches Druck bis zu 5 Bar standhält, eignet sich perfekt für den Sport und andere Aktivitäten, die mit viel Bewegung zu tun haben. Die Santiago-Uhren sind einfach der perfekte Begleiter für hippe, verspielte junge Menschen, die gern auffallen und gern zeigen, was sie am Arm tragen.

Das es Adidas auch klassischer kann, stellt die Cambridge-Kollektion unter Beweis. Sie geht etwas ab von der sportlichen Optik und setzt andere Akzente. Goldimitationen an der Lünette und goldfarbene Beschichtung der Uhrzeiger und Indexe ist ein cooler Kontrast zum ansonsten relativ schwungvollen Auftreten der Uhr. Adidas versucht dadurch Eleganz und sportliches Aussehen zusammen zu bringen. Meiner Meinung nach ein durchaus gelungener Versuch die Langeweile reiner Sportuhren zu durchbrechen. Das gleiche gilt auch für die noch elegantere Melbourne-Kollektion. Die Uhren mit rundem Gehäuse sind aus Edelstahl gefertigt und passen auch zu Herren, die vielleicht nicht mehr in den Zwanzigern stecken. Einfach zu verschließen, mit einer praktischen Datumsanzeige versehen und mit edler Optik, kann diese Uhr sich auch mal beim Sportlertreff oder dem Geburtstag im Vereinsheim sehen lassen. Und dann sind da noch die Uhren aus der Peachtree-Kollektion, die ebenfalls an die frühen Anfänge der Digitaluhr erinnern. Die einfarbigen digitalen Chronographen sehen nicht nur super modern aus und lassen sich toll zu allen Adidas-Originals tragen, sie verfügen auch über Funktionen, die für viele Sportler durchaus relevant sein könnten. Neben einer Alarm-Funktion, die dabei hilft, den Start nicht zu verschlafen, kann die Uhr mehrere Zeitzonen anzeigen, bis zu zehn Rundenzeiten speichern und natürlich die Zeit stoppen.

Die vier Funktionen können super einfach angewählt werden, in dem man lediglich auf die vier vorhandenen Knöpfe an der Seite des Uhrengehäuses drückt. Adidas – und dies ist das herausragende an der Marke, die so klein Anfing – kann ganz unterschiedliche Generationen ansprechen und mit toll verarbeiten Produkten versorgen. Adi Dassler wäre in den Anfängen wahrscheinlich nicht auf die Idee gekommen, eine eigene Uhrenkollektion auf die Beine zu stellen. Bloß gut, dass er fähige Nachfolger hatte, die diesen Plan fassten und kompetent in die Realität umsetzten.

Die Uhren der Stars – Klassik und Bling Bling

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Was für uns gilt und richtig ist, das gilt auch für unsere lieben Stars und Sternchen: Sie vergöttern Uhren. Dabei ist das gar nicht verwunderlich, denn Uhren sind nicht nur elegant und gehören zu ausdrucksstarken Charakteren, wie wir sie von den Schauspielern und Sängern kennen, Uhren repräsentieren auch Reichtum und Wohlstand. Schauspieler und Sportler sind oft die Aushängeschilder für die großen Uhrmacher. Egal ob Cartier, Tagheuer, Breitling oder Rolex: Alles was edel ist und sich um das Handgelenk schnallen lässt, zieht die Stars magisch an. In diesem Artikel wollen wir uns einmal genauer anschauen, welche Uhren die Stars besonders lieben und welche Firmen sich namhafte Prominente zu Werbezwecken sichern konnten. Viel Spaß und eine kurzweilige Zeit!

Tommy Lee Jones – einfach aber vielseitig

 

Die älteren Semester unter uns kennen Tommy Lee Jones noch von Filmen wie „Auf der Flucht“, die nicht nur Millionen begeisterten, sondern Jones in ganz Europa berühmt machten. Der jüngeren Generation ist er noch als kauziger Alienjäger aus dem Film „Men in Black“ im Gedächtnis. Jones hat in seiner langen Karriere aber nicht nur Augenmerk auf die Wahl der richtigen Filmrollen gelegt, sondern auch seine Uhren sind von besonderer Klasse und dabei gar nicht protzig. Zur Zeit sieht man Jones mit einem silbernen Chronographen der Marke Breitling im Café sitzen. Hierzu muss man allerdings bemerken, dass das Modelle für Breitling-Verhältnisse durchaus dezent ist und nicht den Durchmesser manch anderer Breitling-Exemplare teilt. Das Jones gefallen an der Traditionsmarke hat, lässt sich gut verstehen, denn eine Breitling ist eine zeitlose Uhr, die zu fast jedem Männertypus passt. Neuster Markenbotschafter ist übrigens David Beckham, der schon seit Jahren auf die Uhren aus dem Hause Breitling schwört.

Rapper Lil Wayne – Der Ausbruch des Diamantenfiebers

Lil Wayne ist ja für seine modische Extravaganz bekannt. Der Hang von Rappern wie Lil Wayne, immer teurer aufzutreten als die Kollegen; seine Sucht nach Bling Bling, nach Ketten, Ohrringen und Armbändern, hat sich mittlerweile zur Sucht nach teuren Uhren weiterentwickelt. Auch Lil Wayne schwört auf die Marke Breitling, im speziellen auf das Modell „Breitling Bentley“. Aber was der Rapper mit dem unnachahmlichen AY! macht, setzt der ganzen Sache wirklich die Krone auf. Da ihm der Verkaufspreis mit 8000 Dollar viel zu niedrig war, musste Lil Wayne die Uhr schnellstmöglich pimpen lassen. Gesagt getan. Wayne ließ die Uhren mit Diamanten im Wert von 80.000 Dollar besetzen und kann nun von einer wirklich teuren Uhr sprechen. Für normale Menschen scheint dies nicht weniger als total gaga zu sein, allerdings ist Wayne damit wahrscheinlich noch im Mittelfeld der absurd teuren Rap-Watches. 

Buzz Aldrin – „Housten, wir haben (k)ein Problem“

Buzz Aldrin kennt sicherlich jedes Kind. Er war teil der Apollo Missionen und der zweite Mensch auf dem Mond. Doch welche Uhr kann ein Mensch im Weltraum eigentlich tragen? Für den amerikanischen Helden Buzz Aldrin kam lediglich die Speedmaster der Uhrenmarke Omega in Frage. Obwohl wir sicher wissen, dass Aldrin diese Uhr im Weltraum trug, ist nicht ganz klar, ob das Modell auch mit auf dem Mond war. Heute wird allerdings vorsichtig davon ausgegangen, dass die Omega Speedmaster die zweite Uhr auf dem Mond war – was natürlich ein großer PR-Gewinn für das Traditionshaus Omega darstellt. Die Speedmaster lässt sich derzeit für einen Preis von etwa 4000 Dollar im Laden erwerben und wird dem Träger sicher ganz lang Freude bereiten. Aldrins Original hat allerdings den Geist aufgegeben und ist nun in einem Museum zu bewundern. Stehengeblieben ist die Uhr um genau 4:20.

Die Uhren von Casio – etwas für absolut jeden Geschmack

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Casio gehört auf dem Feld der modernen Digitaluhren einfach zu den ganz großen Unternehmen unserer Zeit. Schon von Anbeginn setzte die 1946 in Japan gegründete Firma auf Innovation und Fortschritt. Doch eigentlich begann alles ohne die Uhr. Die Firmengründer von Casio, vier Brüder mit dem Namen Kashio, wollten elektronisch Geräte erfinden, die den Menschen die Lasten des Alltags abnehmen und die Organisation der täglichen Aufgaben erleichtern sollten. Das Augenmerk lag im Zuge der Entwicklung der Firma vor allem auf den Rechenmaschinen. In Japan konnte Casio damit riesige Erfolge einheimsen und sich schnell über die Landesgrenzen hinweg einen Namen machen. Die Barriere zur Mehrheitsgesellschaft wurde von Casio spätestens im Jahre 1984 überwunden.

In diesem Jahr produzierte Casio erstmals einen Synthesizer. Dies sollte nicht nur die Welt von Casio verändern, sondern auch die von Millionen Musikliebhabern und Musikern, die nun vollkommen neue und bis dahin unbekannte Sounds kreieren konnten. Die Uhrproduktion begann im Hause Casio bereits 1974. Die Casiotron war zu dieser Zeit absolut revolutionär. Nicht nur dass die Uhr über eine Digitalanzeige verfügte, sie hatte eine elektronische Datumsanzeige, konnte die Zeit stoppen und besaß ein Hintergrundlicht. Da Casio über relativ viele Geschäftszweige verfügt, um die sich unabhängig von einander gekümmert werden muss, dauerte es sieben volle Jahre, bis Casio das nächste Uhrmodell auf den Markt brachte, welches es qualitativ und kreativ mit der Casiotron aufnehmen konnte.
Casio G-Shock
Die neue Digitaluhr mit Rechnerfunktion war nicht nur in Japan der totale Hit. Mit einer Minitastatur über die sich Zahlen in die Uhr eingeben ließen, konnte der Kunde nun Rechnungen durchführen, sich die Zeit anzeigen lassen und Ergebnisse abspeichern. Doch die wirkliche Revolution und den Zugang zu jungen Käufern fand Casio durch die Entwicklung der G-Shock. Bereits 1983 wurde das erste Modell der G-Shock Uhr auf den Markt gebracht. Eine kleine Ewigkeit, wenn man bedenkt, wie futuristisch die Modelle der Kollektion wirkten und wie vielseitig die Uhren bereits waren. Mit der G-Shock kann und konnte man wirklich alles anstellen. Die Uhren konnten Schmutz und Stöße ohne jede Probleme aushalten. Wasser und Schlamm hinterließen absolut keinen Schaden und selbst in Tiefen bis zu 200 Meter waren die Uhren stets intakt. Besonders die vielen verschiedenen Farben in denen die G-Shock angeboten wurde, überzeugten junge Menschen. Da vor allem die Männer von den Modellen der Firma Casio profitierten, war es nur eine Frage der Zeit, bis auch die weiblichen Käuferinnen angesprochen werden mussten. Dies war die Geburtsstunde der ersten Baby-G im Jahre 1997.

Wer in den 2000s seine Jugend verlebte, der kann sicherlich beipflichten, das es kaum ein Mädchen gab, dass nicht absolut verrückt nach den bunten Baby-G mit Überrollbügel war. Doch auch das war lange nicht das Ende der Fahnenstange, wenn es um Innovationen und Uhrendesign geht. Casio brachte im Jahre 2000 einen echten Schocker auf den Markt (und es war keine G-Shock). Die Wrist Camera war die erste Uhr, die eine eingebaute Digitalkamera ihr eigen nennen konnte. Damit war die Uhr ihrer Zeit so unglaublich weit voraus und wog darüber hinaus lediglich 32 Gramm – unglaublich, wenn man sich überlegt, dass eine handelsübliche Digitalkamera zu dieser Zeit locker das zehnfache wiegen konnte. 2008 trat die G-Shock nochmals ins Rampenlicht. Zum 25 Geburtstag der Uhr traten in New York Größen wie Kanye West und DJ Cassidy auf und rockten die Party der Firma Casio. Regisseur Spike Lee und Graffiti-Künstler Eric Haze entwarfen zu diesem Anlass eigene G-Shock Modelle. Gerade weil Casio so am Ball bleibt und immer wieder neue Erfindungen und Designs präsentiert, konnte sich die Marke so lange halten und in der Popularität steigen. Meiner Meinung nach werden wir mit Casio noch viel Freude haben und dürfen uns schon auf die nächsten tollen Ideen freuen.

Rolex – Eine Klasse für sich

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Rolex gehört unter den Uhrenmarken zu den absoluten Dauerbrennern. Keine Marke birgt mehr für klassischen Style, für Langlebigkeit, für Dauer und Eleganz als die Marke Rolex. Rolex ist keine Eintagsfliege. Obwohl die Firma keine so lange Geschichte wie Labels wie Cartier vorweisen kann, so ist der Name doch schon seit über einem Jahrhundert ein Garant für hohe Qualität. Alles begann mit Uhrmacher und Ästhet Hans Wilsdorf. Obwohl zu Anfang des Zwanzigsten Jahrhunderts noch die Taschenuhren den Vorzug vor den Armbanduhren genossen, so war es Hans Wilsdorf, der diesen Trend brechen wollte. Seine Aufgabe sah er darin, die Armbanduhren besser zu verarbeiten und vor allem genauer zu machen.

Die Uhrwerke, die im frühen 20.Jahrhundert verwendet wurden, arbeiteten noch ungenau und verfügten nicht über die Präzession, die wir von heutigen Modellen kennen. Für Wilsdorf war klar, dass er diese fehlende Genauigkeit nur dann erreichen kann, wenn er seine Uhren mit schweizer Uhrwerken ausstattet. Diese waren das absolute Nonplusultra und fanden weltweit kein Äquivalent – vom Ruf dieser Jahre lebt die schweizer Uhrenindustrie übrigens noch heute. Und die Beharrlichkeit und das Bestehen auf Qualität lohnten sich. Im Jahre 1910 wurde für Rolex erstmals ein Chronometerzertifikat ausgestellt. Weiter Auszeichnungen aus Großbritannien folgten und ließen auch den Namen Rolex bekannter werden. Rolex bliebt innovativ und ließ sich nicht vom Pfad des Fortschrittes abbringen. So wie die Marke Cartier, die sich immer wieder bemühte neue Erfindungen zu machen und patentieren zu lassen (zum Beispiel die unterschiedlichen Verschlüsse, die Cartier erfand), so blieb auch Rolex up-to-date.

Resultat war die Innovation eines Uhrwerkes, welches sich völlig automatisch aufzieht. Im Jahre 1931 hatte noch niemand an eine solche Technik für Armbanduhren geglaubt und selbst als Zukunftsmusik spielte die Idee eines Selbstaufzugmechanismus für Armbanduhren noch keine Rolle. Dies sollte sich im Laufe der Jahrzehnte ändern. Mittlerweile funktionieren alle vollautomatischen Uhren auf dem Prinzip des Selbstaufzugmechanismus, wie er einst von Rolex auf den Markt gebracht wurde. Die Herstellung des Uhrwerks war schon immer das besondere Markenzeichen der Rolex, die sich natürlich auch wegen ihres tollen Design sehen lassen kann. Das Uhrwerk einer Rolex ist langlebiger als bei vergleichbaren Uhren und garantiert Robustheit, wie man sie bei so vielen täglichen Aktivitäten braucht. Nicht umsonst war Rolex die Uhr der Bergsteiger, Rennfahrer und Segler. Nicht weiter verwunderlich, dass die Marke auch die ersten Uhren herstellten, die in großen Tiefen weiterhin problemlos funktionierten. Und auch in der Höhe ließen sich die Rolex-Uhren nicht lumpen und leisteten ihren unermüdlichen Dienst. Bereits das erste erfolgreiche Expeditionsteam zum Mount Everest nutzte die Technik von Rolex, um ihr Mission durchführen zu können. Mallory und sein Sherpa-Kollege mussten sich in der Höhe darauf verlassen können, dass ihre Uhren auch bei bis zu minus 40 Grad Celsius noch präzise Angaben liefern. Immerhin müssen Aufstieg und Abstieg so geplant werden, dass der Bergsteiger nicht in aufziehende Wetterlagen gerät, oder zu spät am Tag den Rückweg vom Berg antritt und so riskiert, eine zusätzliche Nacht in großer Höhe zu verbringen (die Überlebenswahrscheinlichkeit eines Menschen sinkt mit jeder zusätzlichen Stunde in großen Höhen). Unnötig zu erwähnen, dass Mallory seine Aufgabe meisterte und der erste Mensch auf dem Mount Everest war – und vor allem derjenige, der wieder gesund vom Berg abstieg.

Die neuste Erfindung aus dem Hause Rolex ist die Verarbeitung von Materialien wie Keramik. Keramik ist nicht nur unglaublich robust und strapazierfähig, es schützt die teure Uhr auch vor Stößen. Kratzer können dieser noch weniger anhaben, so dass man sich sicher sein kann, dass die elegante Optik der Uhr lange gewahrt bleibt. Mit einer Rolex ist der Mann von Welt absolut immer richtig bestückt und kann sich über langlebige Qualität und Klasse freuen.