Die Uhren von Casio – etwas für absolut jeden Geschmack

Casio gehört auf dem Feld der modernen Digitaluhren einfach zu den ganz großen Unternehmen unserer Zeit. Schon von Anbeginn setzte die 1946 in Japan gegründete Firma auf Innovation und Fortschritt. Doch eigentlich begann alles ohne die Uhr. Die Firmengründer von Casio, vier Brüder mit dem Namen Kashio, wollten elektronisch Geräte erfinden, die den Menschen die Lasten des Alltags abnehmen und die Organisation der täglichen Aufgaben erleichtern sollten. Das Augenmerk lag im Zuge der Entwicklung der Firma vor allem auf den Rechenmaschinen. In Japan konnte Casio damit riesige Erfolge einheimsen und sich schnell über die Landesgrenzen hinweg einen Namen machen. Die Barriere zur Mehrheitsgesellschaft wurde von Casio spätestens im Jahre 1984 überwunden.

In diesem Jahr produzierte Casio erstmals einen Synthesizer. Dies sollte nicht nur die Welt von Casio verändern, sondern auch die von Millionen Musikliebhabern und Musikern, die nun vollkommen neue und bis dahin unbekannte Sounds kreieren konnten. Die Uhrproduktion begann im Hause Casio bereits 1974. Die Casiotron war zu dieser Zeit absolut revolutionär. Nicht nur dass die Uhr über eine Digitalanzeige verfügte, sie hatte eine elektronische Datumsanzeige, konnte die Zeit stoppen und besaß ein Hintergrundlicht. Da Casio über relativ viele Geschäftszweige verfügt, um die sich unabhängig von einander gekümmert werden muss, dauerte es sieben volle Jahre, bis Casio das nächste Uhrmodell auf den Markt brachte, welches es qualitativ und kreativ mit der Casiotron aufnehmen konnte.
Casio G-Shock
Die neue Digitaluhr mit Rechnerfunktion war nicht nur in Japan der totale Hit. Mit einer Minitastatur über die sich Zahlen in die Uhr eingeben ließen, konnte der Kunde nun Rechnungen durchführen, sich die Zeit anzeigen lassen und Ergebnisse abspeichern. Doch die wirkliche Revolution und den Zugang zu jungen Käufern fand Casio durch die Entwicklung der G-Shock. Bereits 1983 wurde das erste Modell der G-Shock Uhr auf den Markt gebracht. Eine kleine Ewigkeit, wenn man bedenkt, wie futuristisch die Modelle der Kollektion wirkten und wie vielseitig die Uhren bereits waren. Mit der G-Shock kann und konnte man wirklich alles anstellen. Die Uhren konnten Schmutz und Stöße ohne jede Probleme aushalten. Wasser und Schlamm hinterließen absolut keinen Schaden und selbst in Tiefen bis zu 200 Meter waren die Uhren stets intakt. Besonders die vielen verschiedenen Farben in denen die G-Shock angeboten wurde, überzeugten junge Menschen. Da vor allem die Männer von den Modellen der Firma Casio profitierten, war es nur eine Frage der Zeit, bis auch die weiblichen Käuferinnen angesprochen werden mussten. Dies war die Geburtsstunde der ersten Baby-G im Jahre 1997.

Wer in den 2000s seine Jugend verlebte, der kann sicherlich beipflichten, das es kaum ein Mädchen gab, dass nicht absolut verrückt nach den bunten Baby-G mit Überrollbügel war. Doch auch das war lange nicht das Ende der Fahnenstange, wenn es um Innovationen und Uhrendesign geht. Casio brachte im Jahre 2000 einen echten Schocker auf den Markt (und es war keine G-Shock). Die Wrist Camera war die erste Uhr, die eine eingebaute Digitalkamera ihr eigen nennen konnte. Damit war die Uhr ihrer Zeit so unglaublich weit voraus und wog darüber hinaus lediglich 32 Gramm – unglaublich, wenn man sich überlegt, dass eine handelsübliche Digitalkamera zu dieser Zeit locker das zehnfache wiegen konnte. 2008 trat die G-Shock nochmals ins Rampenlicht. Zum 25 Geburtstag der Uhr traten in New York Größen wie Kanye West und DJ Cassidy auf und rockten die Party der Firma Casio. Regisseur Spike Lee und Graffiti-Künstler Eric Haze entwarfen zu diesem Anlass eigene G-Shock Modelle. Gerade weil Casio so am Ball bleibt und immer wieder neue Erfindungen und Designs präsentiert, konnte sich die Marke so lange halten und in der Popularität steigen. Meiner Meinung nach werden wir mit Casio noch viel Freude haben und dürfen uns schon auf die nächsten tollen Ideen freuen.

Rolex – Eine Klasse für sich

Rolex gehört unter den Uhrenmarken zu den absoluten Dauerbrennern. Keine Marke birgt mehr für klassischen Style, für Langlebigkeit, für Dauer und Eleganz als die Marke Rolex. Rolex ist keine Eintagsfliege. Obwohl die Firma keine so lange Geschichte wie Labels wie Cartier vorweisen kann, so ist der Name doch schon seit über einem Jahrhundert ein Garant für hohe Qualität. Alles begann mit Uhrmacher und Ästhet Hans Wilsdorf. Obwohl zu Anfang des Zwanzigsten Jahrhunderts noch die Taschenuhren den Vorzug vor den Armbanduhren genossen, so war es Hans Wilsdorf, der diesen Trend brechen wollte. Seine Aufgabe sah er darin, die Armbanduhren besser zu verarbeiten und vor allem genauer zu machen.

Die Uhrwerke, die im frühen 20.Jahrhundert verwendet wurden, arbeiteten noch ungenau und verfügten nicht über die Präzession, die wir von heutigen Modellen kennen. Für Wilsdorf war klar, dass er diese fehlende Genauigkeit nur dann erreichen kann, wenn er seine Uhren mit schweizer Uhrwerken ausstattet. Diese waren das absolute Nonplusultra und fanden weltweit kein Äquivalent – vom Ruf dieser Jahre lebt die schweizer Uhrenindustrie übrigens noch heute. Und die Beharrlichkeit und das Bestehen auf Qualität lohnten sich. Im Jahre 1910 wurde für Rolex erstmals ein Chronometerzertifikat ausgestellt. Weiter Auszeichnungen aus Großbritannien folgten und ließen auch den Namen Rolex bekannter werden. Rolex bliebt innovativ und ließ sich nicht vom Pfad des Fortschrittes abbringen. So wie die Marke Cartier, die sich immer wieder bemühte neue Erfindungen zu machen und patentieren zu lassen (zum Beispiel die unterschiedlichen Verschlüsse, die Cartier erfand), so blieb auch Rolex up-to-date.

Resultat war die Innovation eines Uhrwerkes, welches sich völlig automatisch aufzieht. Im Jahre 1931 hatte noch niemand an eine solche Technik für Armbanduhren geglaubt und selbst als Zukunftsmusik spielte die Idee eines Selbstaufzugmechanismus für Armbanduhren noch keine Rolle. Dies sollte sich im Laufe der Jahrzehnte ändern. Mittlerweile funktionieren alle vollautomatischen Uhren auf dem Prinzip des Selbstaufzugmechanismus, wie er einst von Rolex auf den Markt gebracht wurde. Die Herstellung des Uhrwerks war schon immer das besondere Markenzeichen der Rolex, die sich natürlich auch wegen ihres tollen Design sehen lassen kann. Das Uhrwerk einer Rolex ist langlebiger als bei vergleichbaren Uhren und garantiert Robustheit, wie man sie bei so vielen täglichen Aktivitäten braucht. Nicht umsonst war Rolex die Uhr der Bergsteiger, Rennfahrer und Segler. Nicht weiter verwunderlich, dass die Marke auch die ersten Uhren herstellten, die in großen Tiefen weiterhin problemlos funktionierten. Und auch in der Höhe ließen sich die Rolex-Uhren nicht lumpen und leisteten ihren unermüdlichen Dienst. Bereits das erste erfolgreiche Expeditionsteam zum Mount Everest nutzte die Technik von Rolex, um ihr Mission durchführen zu können. Mallory und sein Sherpa-Kollege mussten sich in der Höhe darauf verlassen können, dass ihre Uhren auch bei bis zu minus 40 Grad Celsius noch präzise Angaben liefern. Immerhin müssen Aufstieg und Abstieg so geplant werden, dass der Bergsteiger nicht in aufziehende Wetterlagen gerät, oder zu spät am Tag den Rückweg vom Berg antritt und so riskiert, eine zusätzliche Nacht in großer Höhe zu verbringen (die Überlebenswahrscheinlichkeit eines Menschen sinkt mit jeder zusätzlichen Stunde in großen Höhen). Unnötig zu erwähnen, dass Mallory seine Aufgabe meisterte und der erste Mensch auf dem Mount Everest war – und vor allem derjenige, der wieder gesund vom Berg abstieg.

Die neuste Erfindung aus dem Hause Rolex ist die Verarbeitung von Materialien wie Keramik. Keramik ist nicht nur unglaublich robust und strapazierfähig, es schützt die teure Uhr auch vor Stößen. Kratzer können dieser noch weniger anhaben, so dass man sich sicher sein kann, dass die elegante Optik der Uhr lange gewahrt bleibt. Mit einer Rolex ist der Mann von Welt absolut immer richtig bestückt und kann sich über langlebige Qualität und Klasse freuen.

Welcher Uhrentyp ist der Richtige für Ihn?

Herrenuhren gibt es heutzutage in so unglaublich vielen Designs, dass die Produktpalette kaum noch überschaubar ist. Es gibt für jeden Look die passende Uhr und kein Mann muss ohne dastehen. Ob die Uhr aus Metall sein soll, ein Lederarmband hat, analog oder digital sein soll, das bleibt dem Gusto der Männerherzen überlassen. Doch unterschiedliche Uhrentypen eignen sich ganz eindeutig für verschiedene Gruppen von Herren. In diesem Artikel geht es darum, die Uhrentypen an den Charakter der Männer anzupassen und zu überprüfen, welche Uhr zu welchem Kerl passt.

Der Macho – Breite Schultern, dicke Uhren

Du bist ein ganzer Kerl und du stehst dazu. Du magst es laut. In deiner Freizeit cruised du mit dem Beamer durch die Stadt. Dein Hemd ist offen, deine Haut ist gebräunt, jede Frau will mit dir ins Bett und unter deinen Freunden bist du der King. Auch deine Uhr sollte diesen Status nach außen repräsentieren! Weil du dicke Arme hast, kommt natürlich keine kleine, zierliche Uhr in Frage – für dich muss es definitiv etwas mehr sein. Du solltest darauf achten, dass deine Uhr massiv wirkt. Das Gehäuse der Uhr sollte einen größeren Durchmesser haben und auch in der Tiefe ein paar Millimeter mehr drauf haben. Vom Material her ist alles klar und schon geregelt: du brauchst Gold! Gold lässt dich scheinen und bedeutet, dass du keine „billige“ Person bist, sondern dir deinen Look und deine Uhren etwas kosten lässt. Auch Edelstahl, Platin oder Silber sind cool, müssen aber unbedingt glänzen.

Du solltest definitiv Chronographen tragen. Sie bieten dir die Möglichkeit verschiedener Funktionen. Du kannst damit die Zeit stoppen, hast absolute Wasserresistenz garantiert und die meisten Modelle halten auch einen Stoß aus – die Uhr soll ja kein Weichei sein. Die meisten Chronographen haben metallische Armbänder, die stark und robust wirken. Aber auch Kunststoff kann in die Wahl einbezogen werden. Super cool und total zum Autoliebhaber passend, sind Armbänder aus wiederverwerteten Autoreifen. Viele Autobauer, die eine Uhrenkollektion ihr eigenen nennen können, schwören auf diese coolen Armbänder. Die richtige Uhr unterstreicht den Typ –  eine Gewissheit, die auch für harte Jungs gilt.

Der Surfer – cool und naturnah

Nixon Uhren

In deiner Freizeit kennst du nur eine Beschäftigung: Surfen. Wenn der Wind mal abebbt und du keine Möglichkeit hast, die Wellen zu reiten, dann stellst du dich auf dein Longboard und machst den Asphalt unsicher. Dein Haar weht blond im Wind und alle deine Freunde sagen dir, du bist ein Surfer-Typ wie aus dem Bilderbuch (oder den Filmen). Dein Look ist wahrscheinlich leger. Dir sind gesellschaftliche Konventionen total egal und du kannst auch zu einem Gespräch mit deinem Bankberater mit kurzer Hose und T-Shirt erscheinen (Insofern dir ein Bankberater überhaupt wichtig ist). Was dir wichtig sein sollte, ist die Wahl der passenden Uhr. Auch Menschen, die ihre Zeit selber festlegen, müssen sie messen können – immerhin leben auch coole Typen nicht allein auf der Welt. Zu dir passen Uhren, die schlicht sind und trotzdem hohe Funktionalität besitzen.

Natürlich muss deine Uhr wasserdicht sein und nicht gleich zerkratzen. Da du oft im Nassen bist, brauchst du Armbänder, die im Wasser (speziell in Salzwasser) nicht angegriffen werden. Hierzu eignen sich Armbänder aus solidem Kunststoff. Das klingt für jemanden, der sich der Natur verbunden fühlt, nicht besonders cool, ist aber praktisch. Wenn du aus dem Wasser steigst, kannst du natürlich Uhrenmodelle wählen, die über Armbänder aus organischen Materialien verfügen. Es gibt Mittlerweile auch Uhren, die komplett aus Holz gefertigt sind und total natürlich wirken. Als Surfer/Skater solltest du unbedingt die Uhren der Marke Nixon im Auge behalten.

Im nächsten Artikel werden wir weiter Typen und die passenden Uhren vorstellen.

Wie entsteht eine edle Herrenuhr?

Herrenuhren Fertigung

Nur noch wenige Menschen denken heute über den Fertigungsprozess ihrer Alltagsgegenstände nach. Die Welt scheint durchweg technisiert und die Produkte werden von Robotern hergestellt, die den Waren etwas von ihrem Charakter nehmen. Schuhe werden heute genauso in den großen chinesischen Fabriken gefertigt wie billige Textilien in Bangladesh oder Elektronik in Taiwan. Sicherlich ermöglicht es diese Entwicklung, nicht nur billiger zu produzieren und die Dinge so erschwinglich zu machen, sie haben auch dafür gesorgt, dass die Welt vernetzter geworden ist und die ärmsten etwas davon haben. Natürlich bleibt das Problem der Ausbeutung in den Billiglohnländern der Dritten Welt bestehen, aber wenigstens kleine Fortschritte können gemacht werden, in dem die Möglichkeit der Arbeit besteht.

Uhren stehen bei der Entwicklung von Technisierung und Billigarbeit nicht hinter anderen Zweigen der Industrie an. Auch sie werden heutzutage ohne große Kosten gefertigt, was zum einen dazu führt, dass sich größere Absatzmärkte finden lassen und zum anderen immer mehr Uhrenmodelle entstehen, die sich optisch wahnsinnig unterscheiden. Heute gibt es Armbanduhren aus allerlei verschiedenen Materialien, Farben und Formen. Es ist eigentlich nichts unmöglich, wenn man sich die aktuellen Uhrendesigns betrachtet. Die großen Marken haben die Führung übernommen, wenn es um den Verkauf von Uhren geht. Die Schweizer Firma Swatch bietet beispielsweise Uhren zum Schnäppchenpreis an und konnte sich auf dieses Weise eine Weltmarktposition erarbeiten. Das was Swatch macht, hat aber leider nichts mehr mit dem zu tun, was das Machen von Uhren einst war: Ein Kunsthandwerk auf höchstem Niveau.  Uhrmacher rekrutierten sich vor allem aus den Kreisen der Kunstschmiede.

Die Uhrmacherkunst – eine lange Tradition

Bereits seit dem 16. Jahrhundert gab es in Deutschland Vereinigungen von Uhrmachern, die sich untereinander über ihre Zunft austauschten. In unserer heutigen Zeit gibt es glücklicherweise Menschen, die sich zurückbesinnen, in diese Zeit, in der das Machen einer Uhr noch eine filigrane Kunst war und das Handwerk der Uhrmacher unglaublich angesehen gewesen ist. Es ist genau diese Tradition, das gelernte Handwerk und die gute Verarbeitung, die die Menschen eine Sehnsucht nach edlen, handgemachten Uhren entwickeln lässt. Ein Uhrmacher, der eine Uhr nach den Wünschen eines Kunden anfertigt, benötigt dafür eine Menge Zeit, Geduld und hunderte von Arbeitsschritten. Ein Uhrmacher, der individuell arbeitet, nimmt erst einmal die Ideen des Käufers auf. Das bedeutet, dass er sich nach dem Material – aus welchem das Gehäuse der Uhr beschaffen sein soll – der Form des Gehäuses, des Armbandes und des Ziffernblattes erkundigt. Die Farbliche Beschaffenheit, das Lünette und die Krone der Uhr, sind weitere Faktoren, die bei der Produktion einer Uhr berücksichtigt werden müssen. Um eine mechanische Uhr zum Laufen zu bringen, bedarf es natürlich nicht nur der äußerlichen Komponenten, sondern eines funktionierenden Uhrwerks. Dieses setzt sich aus unterschiedlichen Teilen zusammen. Die wichtigsten Komponenten sind allerdings der Antrieb, welcher die Energie der Uhr liefert und für Bewegung sorgt, das Räderwerk und die Hemmung, die die gleichmäßige Bewegung der Uhr garantiert. Auch Aufzug und Zeigerwerk sind von enormer Bedeutung, um die Zeitmessung adäquat durchführen zu können.

All dieses Komponenten muss ein Uhrmacher zusammensetzen können und darüber hinaus auch noch Geschmack und Fertigungsgeschick besitzen. Dies führt dazu, dass handgemachte mechanische Uhren sehr hochpreisig sind und nicht für jeden Geldbeutel erschwinglich macht. Die Qualität dieser Uhren ist allerdings legendär. Die Uhren lassen sich beim Uhrmacher immer wieder einstellen und halten aufgrund ihrer hochwertigen Elemente länger als ein Leben. Dies macht Uhren auch als Erbstück geeignet – eine handgemachte Uhr kann viele Generationen überleben und so ein Teil der Familiengeschichte werden. Wer also vom Made in China abweichen will und sich eine wirklich großartige Uhr machen lassen möchte, der muss zum Uhrmacher gehen. Denn nur dort trifft sich Design und echte Handwerkskunst.